Rückblick und Erinnerungen - Aufschwung und Umbenennung

In den darauffolgenden 20 Jahren wuchs die Mitgliederzahl so stark an, daß der Status der Turnerschaft geändert werden mußte. So wurde sie, laut Beschluß, unter dem Namen "Turnerschaft Mönchengladbach-Neuwerk 1898" in das Vereinsregister beim Amtsgericht im Mönchengladbach eingetragen.
Die Vereinssatzung wurde am 22. November 1967 genehmigt.

chronik2
Obere Reihe von links:
Heinrich Göbbels, Hermann Schmitz, Hans Zimmermanns jun., Hans Weuthen, Peter Melchers, Willi Pleuß
Untere Reihe von links:
Lambert Deußen, Peter Schmitz, Heinrich Bühren, Heinrich Eichmanns, K.Weuthen, Anneliese Oellers, Gertrud Klinken, David Schmitz, Lambert Deußen, Matthias Keuren, Hermann-Josef Liesen, Hans Zimmermanns sen.

Der damalige Geschäftsführer Willi Hahn, der von Manfred Kleef und Hendrik Hähner unterstützt wurde, hatte 1955 das Amt von Heinz Siemes übernommen und sollte es bis 1976 behalten. In diesem Jahr nämlich wählten ihn die Mitglieder der Turnerschaft als Nachfolger von Dr. August Beckmann zu ihrem Vorsitzenden.
Die Kasse führten und verwalteten bis 1975, in hier nicht festgelegter zeitlicher Reihenfolge, Peter Hoppenkamps, Peter Walbergs, Karl Bremes, Herbert Foßen, Willi Vander, Peter Schmitz, Willi und Marianne Geratz. Treu, zuverlässig und vertrauenswürdig haben sie den Mammon der Turnerschaft wohl verwahrt und zu mehren versucht. Dabei muß man sich schon gut zurechtfinden zwischen Soll und Haben.

Die Mitgliederzahl war schließlich von 23 (1945) über 165 und 340 zu 430 (1970) und 800 (1975) angewachsen. 1978 sind das 999, das 1000 und das 1001 Mitglied aufgenommen worden.
Die Jahre nach 1975 waren für den Vorstand keinesfalls ruhig und eitel Freud und Sonnenschein. Willi Hahn mußte sich um den Bau der Tennisplätze kümmern, um den Vertrag mit der Stadt und dem Betreiber der Tennishalle. Es gab erheblichen Ärger mit, in und durch einige Leute in der Tennisabteilung, der sogar personelle Konsequenzen nach sich zog, bevor die Wogen wieder geglättet werden konnten. Es gab Engpässe bei den Übungsstunden und an den Übungsplätzen. Gau-, Turn- und Sportfeste mußten organisiert und durchgeführt werden und die "Sportpalette", zu der alle Abteilungen ihren Beitrag leisteten.
Die Geschäftsstelle, die bis zum 30.06.1980 bei Marianne und Willi Geratz auf der Donk gewesen war, mußte aufgegeben werden. Auf der Dünner Str. 109 konnte man eine neue Bleibe finden.

progesundheit